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Zwicky

Dieter Zwicky
Los Alamos ist winzig

Fadengeheftete Klappenbroschur, 140 Seiten, 17.6 x 13.2 cm
Umschlagenwurf: Martina von Schulthess
ISBN 978-3-906061-19-1
28 Franken, 23 Euro
Oktober 2019

Der Autor
Dieter Zwicky

»Ein schmaler Steg führt hinein in dieses Los Alamos. Mit jedem Satz zeigt es etwas mehr von sich. Es ist belebt von Geschöpfen und Gewächsen, die wir von ferne kennen. Zuerst Jacqueline und der Erzähler: Das Paar sitzt auf seiner Terrasse und versucht, sich einen Überblick zu verschaffen, umringt von zugewandten Orten aller Art, mit Karrieren, so abschüssig, wie nur das Wüstenleben sie schreibt. Dieses Figurenensemble, wie hergeweht, bildet einen flimmernden Kreis. Man erzählt sich sein je eigenes Los Alamos oder fantasiert es sich entzwei. Einige hoch bemerkenswerte Vorkommnisse sind zu verzeichnen: Kurze Chardonnay-Euphorien im Abendwind, die Landung eines Nuntius im Fesselballon, gefolgt von Reminiszenzen an eine stramme Kindheit in Liechtenstein. Und über allem: Los Alamos. Seine Himmel, seine Hunde, seine Menschen. Ein atmosphärisches Kollektiv, das zu gleichen Teilen lebt und im Erzählen aus sich heraus entsteht. Zwickys Sätze sind Ereignisse, seine Assoziationen Abenteuerreisen. Er lässt die Sprache wetterleuchten über einer Stadt, zu der nur ein Weg führt: Lesen und Wiederlesen.«
Michel Mettler

»Los Alamos ist winzig. Dieser Satz und zugleich Buchtitel des Schweizer Autors Dieter Zwicky mag bei einer Einwohnerzahl von rund 12000 Personen durchaus stimmen. Dieter Zwicky schafft es jedoch, in diesem winzigen Los Alamos eine Einwohnergemeinschaft herbeizufabulieren, die an Seltsamkeit, Verschrobenheit und Rätselhaftigkeit ihresgleichen sucht.«
Jolanda Fäh auf daswortzumbuch.wordpress.com

»In Los Alamos sitzen die Amseln stumm auf ihren Liedern – Der Zürcher Schriftsteller Dieter Zwicky legt einen grandiosen Roman über die winzige Stadt vor, in der die Atombombe gebaut wurde.
[…]
Los Alamos ist winzig, aber Dieter Zwickys kleiner Roman ist in seiner traurigen Komik geradezu kolossal.«
Paul Jandl in der »Neuen Zürcher Zeitung« vom 26. November 2019
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»... dieser Sprachkünstler, Jahrgang 1957, Theologe, früher im Brotberuf Nachschichtler bei der Paketpost, heute Korrektor, ist ein Meister der flirrenden Assoziation, der pulsierenden Bildmusik, der wagemutigen Synästhesie. Man kann süchtig werden nach dieser Prosa, in der jeder Satz einen in den nächsten hineinzieht und in der man sich unsicher lachend auf die abstrusesten Abenteuer einlässt.«
Manfred Papst in der »NZZ am Sonntag« vom 17. November 2019

»... ein Buch mit Kürzest-Absätzen, oft nur ein, zwei Sätze lang. Aber da reihen sich schimmernde Sprach- und Wortspielereien wie Perlen auf einer Kette aneinander. Fantastereien. Surrealitäten. Dinge, die in einem Satz behauptet und im nächsten zurückgenommen werden. Da finden sich Beschreibungen von verqueren, verdrehten Menschen, wie jeder sie kennt. Das ist hochkomisch, tieftraurig und staubtrocken. Und vor allem sehr unterhaltsam.«
Valeria Heintges im »St. Galler Tagblatt«, in der »Luzerner Zeitung« und in der »Aargauer Zeitung« vom 8. November 2019
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