pudelundpinscher, verlag

 

Bücher

 

2019

 

Zwicky

Dieter Zwicky
Los Alamos ist winzig

Fadengeheftete Klappenbroschur, 140 Seiten, 17.6 x 13.2 cm
Umschlagenwurf: Martina von Schulthess
ISBN 978-3-906061-19-1
28 Franken, 23 Euro
Oktober 2019

Der Autor
Dieter Zwicky

»Ein schmaler Steg führt hinein in dieses Los Alamos. Mit jedem Satz zeigt es etwas mehr von sich. Es ist belebt von Geschöpfen und Gewächsen, die wir von ferne kennen. Zuerst Jacqueline und der Erzähler: Das Paar sitzt auf seiner Terrasse und versucht, sich einen Überblick zu verschaffen, umringt von zugewandten Orten aller Art, mit Karrieren, so abschüssig, wie nur das Wüstenleben sie schreibt. Dieses Figurenensemble, wie hergeweht, bildet einen flimmernden Kreis. Man erzählt sich sein je eigenes Los Alamos oder fantasiert es sich entzwei. Einige hoch bemerkenswerte Vorkommnisse sind zu verzeichnen: Kurze Chardonnay-Euphorien im Abendwind, die Landung eines Nuntius im Fesselballon, gefolgt von Reminiszenzen an eine stramme Kindheit in Liechtenstein. Und über allem: Los Alamos. Seine Himmel, seine Hunde, seine Menschen. Ein atmosphärisches Kollektiv, das zu gleichen Teilen lebt und im Erzählen aus sich heraus entsteht. Zwickys Sätze sind Ereignisse, seine Assoziationen Abenteuerreisen. Er lässt die Sprache wetterleuchten über einer Stadt, zu der nur ein Weg führt: Lesen und Wiederlesen.«
Michel Mettler

 

 

Natur

NATUR zwischen Sehnsucht und Wirklichkeit
Von Amazonien in die Alpen
NATURE Between Desire and Reality

From Amazonia to the Alps

Herausgegeben von Barbara Zürcher, Bruno Z'Graggen und Boris Previšic´

Broschur, 152 Seiten, 28 x 21 cm
Zweisprachig deutsch und englisch
Ins Englische übersetzt von Michaela Alex-Eibensteiner und Rupert Hebblethwaite
Gestaltet von Iza Hren
ISBN 978-3-906061-20-7
20 Franken, 18 Euro
September 2019

Das Verhältnis der Menschheit zur Natur ändert sich zurzeit grundlegend. Symptomatisch dafür ist eine wachsende paradoxe Spannung zwischen einer weitverbreiteten, aber unstillbaren Sehnsucht nach unberührter Natur und einer Wirklichkeit, in welcher der Naturraum durch den Menschen aus vorwiegend ökonomischen und demografischen Gründen intensiv erschlossen, ausgebeutet und zerstört wird.

Begleitpublikation zur gleichnamigen Ausstellung im Haus für Kunst Uri und zur Konferenz der Universität Luzern zum Thema. Beiträge von KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen.

Mehr unter www.hausfuerkunsturi.ch

 

 

Namibia

Stories from Namibia
Geschichten aus Namibia

32 Geschichten mit 32 Bildern

Fadengeheftete Klappenbroschur, 164 Seiten, 17.6 x 13.2 cm
Zweisprachig englisch und deutsch
Ins Deutsche übersetzt von Lioba Happel

ISBN 978-3-906061-18-4
30 Franken, 24 Euro
August 2019

Einen Teil der Auflage und des Verkaufserlöses erhält das Arts Performance Centre Tsumeb als Beitrag zu seinem Fortbestehen.

»Dieses zweisprachige Buch enthält eine Sammlung von Geschichten, die Kinder und junge Erwachsene aus dem Umkreis des Arts Performance Centre (APC) in Tsumeb, Namibia, zu Papier gebracht oder uns diktiert haben. Alle, die wollten, durften eine Geschichte beisteuern. Die Texte wurden nicht juriert und nur sanft redigiert. Lioba Happel hat sie aus dem Englischen übersetzt und dabei versucht, Ton und Stil der jungen Erzähler und Erzählerinnen im Deutschen zu bewahren.
Die Geschichten sind im Winter 2018 entstanden und werden von Zeichnungen begleitet, die Kinder und Jugendliche im APC Tsumeb zur gleichen Zeit geschaffen und uns für dieses Buch zur Verfügung gestellt haben. In Tsumeb steht eines der von Hans Leu und Lis Hidber gegründeten Arts Performance Centres, wo junge Menschen in einer multikulturellen, sozial durchmischten Gemeinschaft Unterricht in Musik, Zeichnen, Malen, Tanz oder Theater erhalten, wo sie gemeinsam üben, zusammen spielen und auftreten. Für einige von ihnen sind sie auch ein Zuhause. Mehr unter www.apc-namibia.org«

Beatrice Maritz und Cäcilia Falk

 

 

Heimgartner

Thomas Heimgartner
Kaiser ruft nach
Nekrovelle

Fadengeheftete Klappenbroschur, 140 Seiten, 17.6 x 13.2 cm
Umschlagfoto: Andreas Grosz
ISBN 978-3-906061-17-7
28 Franken, 23 Euro
Juni 2019

Der Autor
Thomas Heimgartner

»Die Lebenden kümmert allein das Leben und der Tod nur die Toten. Wäre da nicht der lebendige Nachruf auf die Verstorbenen. Und so gibt es auch einiges zu erzählen von diesem mit zweiunddreißig Jahren angeblich dahingegangenen Kaspar Kaiser, dem Protagonisten von Thomas Heimgartners Nekrovelle.
Von Beruf war Kaspar selber emsiger Verfasser von Nekrologen, diesen vielgelesenen Lebensbeschreibungen von Verblichenen, deren Fehler darin zu großartigen Tugenden aufgestutzt werden. Sein Leben – vom großsprecherischen Einzelkind über den flatterhaften Studenten, dem früh die Eltern abhandenkommen, bis zum passiven Eigenbrötler in der Reuß-Stadt Luzern – ist reich an Geschichten. Mit einem gelungenen Salto nell'amore zu Sara und einem furiosen Salto mortale weg aus der Ehe geht es munter – »nekrovellistisch« eben – den Lebensfluss hinunter bis zu Kaspars vermeintlichem Ende im fernen Nepal.
Thomas Heimgartners sprunghaft kühne wie amüsante Erzählweise läuft keineswegs auf üble Nachrede hinaus. Sie ergibt vielmehr einen geradezu idealen Leitfaden für zukünftige »Nekrologisten«: Man rücke nur einmal seinen eigenen Nachruf in die Zeitung, und schon hat man das nachhallende Lesevergnügen beim morgendlichen Kaffee.«

Severin Perrig

»Das schmucke, klappbroschierte Büchlein aus dem Verlag pudelundpinscher mutet auf den ersten Blick harmlos an. Erst beim zweiten, genauen Blick entdeckt man mit Thomas Heimgartner hier einen Erzähler, der nicht nur sichtlich Freude am Vorantreiben seiner Geschichte hat, sondern auch einen, der genau weiß, wie er eine Geschichte zu komponieren hat. So bleibt der Ernst an der Sache im heiter-amüsanten Erzählton nicht vergessen, so wechselt die Erzählperspektive genau im richtigen Moment und so entsteht eine komplexe Figur, deren Nekrolog eine durchweg lesenswerte Geschichte darstellt.«
Nick Lüthi auf www.bookgazette.ch

»Kaspar Kaiser ist als Hauptfigur so skurril wie berührend, etwa als er sich mit der wirbligen Sara erstmals in eine echte Liebesbeziehung wagt. In diesem Kontext springt er gleich zweimal in die Reuß: Erstens als er Sara beim ersten Aufeinandertreffen beeindrucken will. Und zweitens, als er sich Jahre später beim vermeintlichen Ende der Beziehung als vermeintlich Ertrunkener aus dem Staub macht. In Wirklichkeit geht es weiter nach Nepal, mit tatsächlich fast tödlichen Folgen. Aber das ist nur eine der herrlichen Episoden, von denen es in diesen nur 130 Seiten reichlich gibt. Die Lektüre macht Spaß und ist ein sprachlicher Genuss.«
Arno Renggli in der »Luzerner Zeitung« vom 27. Juni 2019

»So führt uns Thomas Heimgartner auf amüsante Weise durch die Lebensgeschichte von Kaspar Kaiser. […] Ein Nekrolog at its best. Und damit auch ein Hoch auf eine Textgattung, die sich größter Beliebtheit bei Leserinnen und Lesern erfreut, aber im Zuge der Digital-First-Strategien der irrlichternden Verlagshäuser bald das Zeitliche segnen wird.«
Reto Bruseghini in »041–Die unabhängige Stimme für Kultur in der Zentralschweiz«, 07/08 2019

»Begeisterung zu wecken, das könnte dem erfahrenen Texter Heimgartner auch mit seinem neuen Werk gelingen: Er setzt auf freche und frische Sprache, abwechselnd in verschiedene stilistische Formen gegossen, in knappe 140 Seiten verpackt – ein modernes, weil schnelles Buch. Ein Buch auch, das in Zeiten des Jugendwahns und Bodytunings die Frage nach dem ewigen Leben und dem stets drohenden Tod nicht scheut.«
Mathias Haehl am 18. Juni 2019 auf www.zentralplus.ch

»Was geschieht, wenn man seinen Nachruf vorzeitig selber schreibt? Auf diese irrwitzige Frage versucht der Autor und Kantonsschullehrer Thomas Heimgartner in seinem neuen Buch eine Antwort zu finden.«
»Zug Kultur«, Juni 2019

 

 

Kreis

Sonja Sophie Kreis
Kein Schnee in Venedig
Erzählung

Fadengeheftete Klappenbroschur, 192 Seiten, 17.6 x 13.2 cm
Mit Abbildungen
Umschlaggestaltung: Sonja Sophie Kreis
ISBN 978-3-906061-16-0
28 Franken, 23 Euro
April 2019

Die Autorin
Sonja Sophie Kreis

»Ein Tag in Venedig. La Serenissima erleben, bevor sie untergeht. Und aufpassen, dass man selbst nicht den Kopf verliert: beim Flirt mit dem Schriftsteller, beim Betrachten der Judith, im Gewitter, das Hagelkörner ins Haar zaubert. Hagel, der japanischen Augen wie Schnee vorkommt.
Sieben Menschen, sieben Momentaufnahmen der Stadt. Darunter die deutsche Journalistin Julia, die über die Architekturbiennale schreiben soll und vor allem ihre Hassliebe zu Venedig erneuert. Oder Marco, der Kustode von San Zaccaria. Er sorgt für seine erblindete Mutter und macht sich keine Illusionen mehr: »Venedig sei die Stadt der Wunder, heißt es, aber die Wunder geschehen offenbar anderswo.«
Zum Glück gibt es die Kunst und das Essen! Hier sind Wunder in Venedig die Regel. Das weiß auch Eisverkäuferin Francesca, die ihre Eissorten Heiligen widmet und die Faszination für perfekte Komposition und Farbgebung beim Besuch der Scuola Grande di San Marco endlich mit ihrem Lieblingskunden teilen kann.
Sonja Sophie Kreis gelingt mit Kein Schnee in Venedig ein wunderbares Kunststück: Sie führt uns neun Stunden lang durch Venedig, erklärt uns Meisterwerke, lässt uns in Kochtöpfe und Schicksale blicken. Doch wenn wir am Ende des Tages im Hotel Metropole an einem Bellini nippen, sind wir kein bisschen erschöpft, sondern – erquickt!«

Thomas Heimgartner

»Wie zufällig kreuzen sich im Verlaufe eines schwülen Sommertags die Wege von sieben Personen in den Gassen und auf den Plätzen Venedigs. Sie gehen unerkannt aneinander vorüber oder begegnen sich beiläufig. Jede von ihnen ist in eigene kleine Geschichten verstrickt. Gemeinsam ist ihnen nur, dass sie einmal an diesem Tag vor einem wunderbaren Gemälde stehen und sich in ihm wiedererkennen. Sonja Sophie Kreis zeichnet in ihrer mehrteiligen Erzählung Kein Schnee in Venedig ein reizvolles Bild der Lagunenstadt, das mit Witz und Raffinesse die gängigen Klischees umschifft.«
Beat Mazenauer am 22. Juli 2019 auf viceversaliteratur.ch. Hier geht es weiter.

 

 

Schächental

Andreas Grosz
Zwei gottlos schöne Füchslein
Die Schächentaler Jahre 2000 bis 2010
Teil 1: April bis September


Fadengeheftete Klappenbroschur, 348 Seiten, 17.6 x 13.2 cm
Umschlaggestaltung: Beatrice Maritz
ISBN 978-3-906061-15-3
32 Franken, 26 Euro
Januar 2019

Der Autor
Andreas Grosz

Von April 2000 bis März 2010 lebten Andreas Grosz und Beatrice Maritz im Urner Bergdorf Unterschächen. In Form einer gleichsam horizontal und vertikal konstruierten Textarbeit legt der Autor nun den ersten Teil einer Sammlung von Bruch- und Fundstücken aus diesen Jahren vor. Sie
besteht aus insgesamt zwölf Abschnitten, deren jeder einem der zwölf Monate zugeordnet ist.
Für dieses Projekt erhielt der Autor 2015 das Zuger Werkjahr.

»Dieses Buch ist ein so bewegendes Dokument des Gefühls der Krise, mit dem wir im Moment leben, weil es ganz stoisch notiert, was sich vor unseren Augen und Ohren zurückzieht. Die heimatlich vertrauten Klänge, Farben und Gerüche der einmal auf Frühling, Sommer, Herbst und Winter datierten Wahrnehmungen. Das jahreszeitlich bestimmte Gebaren der Tiere und Pflanzen. Die Welt des ›ewigen‹ Schnees. Die Geschichten der Lebenden und der Toten, von der lebenslang geliebten Großmutter bis hin zu vielfältigen Schicksalen aus dem Schächental. Die (angeblich angeborene) Sicherheit bezüglich des eigenen Geschlechts. Die einst als selbstverständlich wahrgenommene Kraft der Religion. Die (nicht mehr genau unterscheidbaren) Gegebenheiten der Imagination gegenüber denen der Realität. Sogar scheinbar nebensächlich daher Erzähltes bekommt den bangen Klang des Verlustes.
Warum man bei der Lektüre trotzdem euphorisch werden kann: als ob etwas gerettet wird, weil es ebenso scharf gefräst wahrgenommen wie mit größter poetischer Selbstverständlichkeit aufgezeichnet ist. Als würde alles noch einmal in der Welt dieser Dichtung erschaffen, um sich dann – und deswegen möchte man dieses beinahe magisch wirkende Buch gar nicht mehr aus der Hand legen – zu verabschieden.«

Lioba Happel

»Das Buch hat sechs Kapitel – April bis September –, in denen die Notizen aus den ganzen zehn Jahren zum jeweiligen Monat versammelt sind, eine ›horizontal und vertikal konstruierte Textarbeit‹ also, in der es vorkommen kann, dass die Großmutter, nachdem sie in den späten Augustnotizen verstorben ist, früh im September wieder auf der Veranda Wespen mit Obst und Konfitüre füttert. […] Ihr Tod wiegt schwer wie auch der Verlust von vielem, was in der sicher ändernden Welt untergeht, im Schächental besonders augenfällig: das Verschwinden der Gletscher. Der ewige Schnee schmilzt: ›Der Schächen ist am Abend grau. Keine gute Nachricht vom Grießgletscher. Er blutet weiter aus, sein Blut ist grau. Er verliert an Gewicht und Würde. Unter dem Schutt aber noch der schwarze Körper, ein Schatz, ein in vielen Wintern angelegter Vorrat, der nun, wie vieles andere auf dieser Welt, rasend rasch verzehrt, vergeudet, verschleudert wird, wie die Schätze der Meere, der Wälder, der Böden.‹ Diesem verschwenderischen, schnellen Leben setzt Grosz in seinem Buch ein anderes entgegen: Er gibt den Träumen Raum und nimmt sich Zeit zum Schauen und Schweifen. Es gibt in diesem Buch freie Nachmittage, lesend im Schatten von Sonnenblumen verbracht, und sogar das Warten – ›mit wachsender Geduld, wachsender Sorglosigkeit‹ – hat seinen Wert. ›Eine großblättrige Wärme‹, Sorgfalt und Ruhe ist in diesen Notaten, und was wohl das Schwerste ist, wie Grosz vermutet, nämlich ›Das Leben leicht- und doch ernstnehmen‹, das gelingt ihm in diesem schönen Buch großartig: ›Der Mensch, das Ebenbild Gottes. Die Vogelscheuche: das Ebenbild des Menschen.‹«
Regina Füchslin in »orte – Schweizer Literaturzeitschrift« Nr. 202, Juli 2019

»Ein Buch voller Poesie über die Menschen, die Natur, das Leben und den Tod …«
(hk) in »P.S.« vom 14. Juni 2019

 

 

2018

 

Geburtstagskuchen Hamed Abboud, Der Tod backt einen Geburtstagskuchen

Alex Sadkowsky
Die Umwandlung
Novelle
Einziger Lockruf
Gedichte

Eine Coproduktion von Edition Howeg und pudelundpinscher

Beim neuen Sadkowsky können Sie vorn mit der Novelle Die Umwandlung anfangen. Beim neuen Sadkowsky können Sie vorn mit dem Gedichtband Einziger Lockruf anfangen. Der neue Sadkowsky hat zwei Anfänge: einen vorn und einen vorn. Was Wunder, dass er in zwei Verlagen erscheint.

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2017

 

Lioba Happel, PULS, Gedichte

Lioba Happel
PULS
100 Gedichte

»Wer in Lioba Happels Gedichtband PULS liest, wird anfangs verstört reagieren, dann fasziniert, um schließlich begeistert festzustellen: Hier spricht eine ganz eigene Stimme. Es ist bewundernswert, mit welcher Leichtigkeit diese Dichterin assoziationsreiche Bilder aufs Papier tuscht, und mit welcher Sorgfalt sie ihre sinnlich unterminierten Gebilde wieder zerstreut und ins Offene entlässt.«
Programmheft der Solothurner Literaturtage 2018

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CharlesBerthouzoz, La mort brute, Der raue Tod

Charles Berthouzoz
La mort brute / Der raue Tod
Texte

»Es sind meist kurze Aufzeichnungen, Gedichte, Aperçus, kleine Schlenker, und hintereinander gelesen ergeben sie so etwas wie einen literarischen Totentanz. […] Der theologisch geschulte Bestatter schützt sich nie mit kühler Attitüde, gar mit Abgebrühtheit, er rettet sich auch nicht ins Gegenteil, sondern sucht sich einen Weg, den nur die Sprache bieten kann, und wählt hier die Form des Gedichtes und des knappen Notats. […]«
Martin Zingg in der »Neuen Zürcher Zeitung« vom 26.8.2017

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Geburtstagskuchen  Hamed Abboud, Der Tod backt einen Geburtstagskuchen

Hamed Abboud
Der Tod backt einen Geburtstagskuchen
Texte

Zweisprachige Ausgabe, arabisch und deutsch

Trotz aller Tragik blitzt immer wieder Humor auf, rabenschwarzer zuweilen: ›Warum haben die anderen die Fassbombe mit mir geteilt? Ich hätte gewünscht, sie hätte nur meinen Namen allein getragen, als eine Art Auszahlung meines Altersguthabens beim Austritt aus dem Staatsdienst‹, klönen die Bewohner in Ich, das alte Mädchen Massengrab.
Für die Literatur ist dieses Buch ein Glücksfall.«
Ivan Schnyder in »041–Das Kulturmagazin«, April 2017

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2016

 

Vera Schindler-Wunderlich, Da fiel ich in deine Gebäude, pudelundpinscher

Vera Schindler-Wunderlich
Da fiel ich in deine Gebäude
Gedichte

»Merkwürdige Einfälle purzeln in Hülle und Fülle durch die Zeilen. Einer schiebt Wolken und fährt auf seinem Dreirad in den Jüngsten Tag, anderswo ist es ›der Duft eines Flusses‹, der die Zeilen der Lyrikerin vorantreibt. Und diese lässt sich von vielem anstiften: von der Angst vor Gewaltakten, von der Befindlichkeit des Menschen in heilloser Zeit, aber auch von Bildern europäischer und japanischer Künstler.« Beatrice Eichmann-Leutenegger

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Dieter Zwicky, Hihi - Mein argentinischer Vater, pudelundpinscher

Dieter Zwicky
Hihi – Mein argentinischer Vater
Erzählung

»Dieter Zwicky macht es sich und uns nicht einfach. Warum? Weil er ein wahrer Dichter ist. Widerständig, eigensinnig, kompromisslos. Auch in seinem fünften Prosaband zeigt er sich uns als Autor, für dessen Stil es keinen Vergleich gibt. In kerningen, kurzen, abschnittweise gegeneinander abgesetzten Sätzen erzählt er von seinem Vater und von sich selbst. Dabei wird alsbald klar, dass wir uns nicht in jener Sphäre bewegen, die unsere Schulweisheit als Realität bezeichnet.« Manfred Papst

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Anne-Lise Grobéty, Um im Februar zu sterben

Anne-Lise Grobéty
Um im Februar zu sterben
Roman

»Eine wahre Trouvaille ist dieser kleine Roman, eine Entdeckung für jene, die Anne-Lise Grobéty noch nicht kennen, eine große Freude für alle deutschsprachigen Leserinnen und Leser, die Grobétys Romane lieben und nun endlich wieder Zugang zu einem Text der viel zu früh verstorbenen Westschweizer Autorin (1949–2010) haben. […] Was die damalige Jugend laut und kompromisslos auf die Straße trug – Widerstand gegen das bourgeoise Denken, gegen Prüderie –, hat Anne-Lise Grobéty mit wenigen Strichen sprachmächtig auf Papier gebracht, aus der Perspektive einer jungen, autonom denkenden Frau.«
Liliane Studer

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2015

 

Monica Schwenk, Gogi

Monica Schwenk
Gogi. Drei Zeugnisse der Mühen
im Leben von Korrektor Schaffner

Roman

›Gogi‹ ist ein formidables Debüt, das nicht der Ironie entbehrt. Monica Schwenks Gesellschaftskritik klingt unangestrengt und frei von grellen Effekten. Deshalb dürfen wir in ihrer Utopie eines allumfassenden Marketings gerne Anleihen aus unserer Gegenwart erkennen.« Beat Mazenauer

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Poetische Schweiz – Suisse Poétique – Svizzera Poetica –
Svizra Poetica – Poetic Switzerland – Swiss Berpuisi

Gedichte – Poésies – Poesie – Poesias – Poems – Kumpulan Puisi

Herausgegeben vom Verein »Poetische Schweiz«

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Astrid Schleinitz, drei monde

Astrid Schleinitz
drei monde
Gedichte

»Astrid Schleinitz lässt den Leser nicht träumend in ihre Bilderwelt von Naturbeobachtungen hineingleiten, sondern lenkt ihm immer wieder den Blick in eine exakt definierte Richtung, als ob sie sagen wollte: Schau genau hin, sonst verstehst du es nicht.«
Susanne Mathies in »orte, Schweizer Literaturzeitschrift« Nr. 186, Mai 2016

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2014

 

Bruna Martinelli, La forza delle donne, Die Staerke der Frauen

Bruna Martinelli
La forza delle donne
 Racconti
Die Stärke der Frauen
 Geschichten

»Ein wunderbarer, zweisprachiger Lesestoff.«
Transhelvetica. Schweizer Magazin für Reisekultur

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2013

 

Dieter Zwicky, Slugo, Ein Privatflughafengedicht, pudelundpinscher

Dieter Zwicky
Slugo

Ein Privatflughafengedicht

»Was Dieter Zwickys Schreiben, was schließlich sein Denken auszeichnet, ist die Fähigkeit, sich der inneren und der äußeren Welt auf eine Art zu nähern, die – um auf die Begrifflichkeit der Aviatik zurückzukommen – auch unseren Luftraum und unseren Horizont ausdehnt und erweitert ...« Rolf Hermann

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Andreas Grosz, Der Zwilling unter dem Kirschbaum, Erzählung

Andreas Grosz
Der Zwilling unter dem Kirschbaum

Erzählung

»Andreas Grosz gelingt in seiner durch die Erinnerung Beats mäandernden Erzählung Der Zwilling unter dem Kirschbaum ein lakonisch-poetisches Kammerstück von tiefem Ernst und beklemmender Komik, vor allem aber die anrührende Geschichte um ein voller Zartheit und Sehnsucht beschriebenes Kind.« Jan Koneffke

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Franco Borgogno
The Vancouver Interview

Fragmente eines Lebens und Werkes im Zeichen einer psychoanalytischen Berufung

In diesem 2007 entstandenen Interview erzählt Franco Borgogno seinen persönlichen und beruflichen Werdegang.

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2012

 

Vera Schindler-Wunderlich, Dies ist ein Abstandszimmer im Freien, Gedichte, pudelundpinscher

Vera Schindler-Wunderlich
Dies ist ein Abstandszimmer im Freien

Gedichte

SCHWEIZER LITERATURPREIS 2014

»… Gedichte, die virtuos und forsch politisches Geschehen mit literarischen Reminiszenzen verbinden, die ihre Motive aus dem Alltag wie aus den imaginären Räumen gleichermassen gewinnen.« Roman Bucheli in der »Neuen Zürcher Zeitung«

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Bruna Martinelli
In den Falten der Zeit
Erinnerungen einer Bäuerin aus dem Maggiatal

Bruna Martinelli erzählt vom Leben in ihrem Tessiner Dorf. Sie beschreibt Werk- und Feiertage, gewöhnliche und ungewöhnliche Menschen und spürt in den Falten und Furchen der Zeit die Gerüche, Farben und Geschmacksempfindungen auf, die zum Land ihrer Kindheit gehören.

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Beatrice Maritz
für jetzt

Diese Texte sind Dichtung im Rohzustand, unbearbeitet, unlektoriert, unkorrigiert – poésie brute.

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2011

 

Denise Buser, Dem Papagei bleibt die Spucke weg / Alex Zwalen

Denise Buser
Dem Papagei bleibt die Spucke weg

Fabeln und Fakten

Ein Rebhuhn verliebt sich in einen Igel, ein Lamm heiratet eine greise Wölfin, zwei Amöben gehen auf die Beerdigung ihres Onkels, ein Pudel lernt Dänisch, und drei Pinscher geben Ratschläge – in den 81 Fabeln, die Denise Buser hier vorlegt, wird geliebt, begehrt, gestritten, intrigiert und philosophiert. Vor allem aber tüchtig fabuliert.

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Wo die Bilder wohnen

Beat Brechbühl, Silvano Cerutti, Franca Pedrazzetti
Wo die Bilder wohnen. Der Maler Jürg Wylenmann besucht sein Werk
Fotografien: Beat Brechbühl und Franca Pedrazzetti
Texte: Silvano Cerutti

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Poetische Schweiz

Poetische Schweiz – Suisse Poétique – Svizzera Poetica –
Svizra Poetica – Ljóðræna Sviss

Gedichte – Poésies – Poesie – Poesias – Ljóð

Herausgegeben von Literaturtage Zofingen und Autorinnen und Autoren der Schweiz AdS

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Buchzeichen Zeichenbuch / Martin Sutter

Martin Sutter
Buchzeichen Zeichenbuch

Zeichnungen

Ein Schwerpunkt von Martin Sutters Schaffen sind die Zeichenbücher. Es sind keine Skizzenbücher – jedenfalls nicht im herkömmlichen Sinn –, sondern Reinhefte, in die er mit großer Konzentration seine eigenartig zwischen Figur, Ornament und Zeichen schwebenden, bisweilen an Bildergeschichten, bisweilen an Kalligraphie gemahnenden Gebilde zeichnet oder schreibt oder malt, und dies freihändig und ohne zu korrigieren. Es handelt sich dabei um eine Art künstlerisches Tagebuch. Er führt es seit mindestens 35 Jahren.

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Viel Lärm um Alles

VIEL LÄRM UM ALLES. Barockes in der zeitgenössischen Kunst

Herausgegeben und eingeleitet von Bruno Z'Graggen und Barbara Zürcher

Ein barockes Bilderbuch mit 21 Positionen aus den Bereichen Malerei, Zeichnung, Fotografie, Installation, Plastik und Video.

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2010

 

Le nouveau vague

LE NOUVEAU VAGUE

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Edition 5 Erstfeld

Edition 5 Erstfeld

Der Kunstschatz von Erstfeld

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2009

 

Astrid, Schleinitz, WIRBELTIER, Gedichte, pudelundpinscher, Maria Magdalena Z'Graggen

Astrid Schleinitz
WIRBELTIER

Gedichte

»Wirbeltier ist ein stilistisch in sich geschlossener Gedichtband, getragen von einem ruhigen langen Atem, der alle Texte gleichförmig durchfließt. Die Gedichte bestehen aus sorgfältig und behutsam formulierten Beobachtungen und Naturbeschreibungen. Sie sind eine Art Bitte um Aufschub.«
Anne-Marie Kenessey in »orte, Schweizer Literaturzeitschrift«

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Wilfried Happel, Abstecher ins bürgerliche Jenseits, pudelundpinscher, Martina von Schulthess

Wilfried Happel
Abstecher ins bürgerliche Jenseits
Prosa

»Realität, Traum, Nähe, Distanz, Logik, Irritation, Diesseits, Jenseits auf einem Karussell. Das Karussell dreht sich. Nie kannst du davon ausgehen, dass die Dinge so sind, wie sie dir erscheinen.«
Sabine M. Krämer

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Lioba Happel, land ohne land, Gedichte, pudelundpinscher, Werner Schmidt

Lioba Happel
land ohne land

Gedichte

»Vom Balancieren an den Rändern des Lebens ist die Rede, von Schwindel, Stürzen und der überraschten Dankbarkeit für einen letzten glücklichen Tag. Und jedesmal werden die träumerischen Ausschweifungen aufgefangen durch die unaufdringlich rhythmisierten, manchmal bis zur Härte elliptischen Verse. Es ist der vertraute Sound einer eigensinnigen Dichterin; beim Wiederhören bemerkt man, wie man ihn vermisst hatte.«
Heinrich Detering in der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung«

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2008

 

die 15 wünsche

Die 15 Wünsche
Ein Buch von 23 Kindern

Ein Nachbarskind, die damals neunjährige Celia, stand im Herbst 2007 vor unserer Haustür und sagte: »Ihr macht doch Bücher. Ich habe hier eine Geschichte, die ich geschrieben habe.« Sie überreichte uns eine Mappe.

»... Kindergeschichten, die so erfrischend direkt, so überraschend bizarr und so herrlich anders geworden sind als alles, was die großen Autoren der Zeit so schreiben.«
Manuela Kalbermatten in der »Neuen Urner Zeitung«

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Katja Schicht, Dieter Zwicky, Die Höhe des Kopfes über den Augen, pudelundpinscher

Katja Schicht
Dieter Zwicky

Die Höhe des Kopfes über den Augen
Ein Buch mit Bildern und einem Text

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Maria Zgraggen

Lisa Elsässer
OB UND DARIN

Gedichte

»Jedes Gedicht ein Feldstück, auf dem angebaut und geerntet, ein abgesteckter Claim, der aufgegraben, durchwühlt, nach Findenswertem durchsucht wird. Nicht wie die meisten ihrer Gattungsgenossen die haltlose Gestalt einer ausgefransten Fahne haben diese Gedichte, sondern eine intakte äußere Form; im Gegenzug haben sie das Brüchige, Geklüftete, Inhomogene augenfällig in ihr Inneres aufgenommen.«
Helwig Brunner in »Ostragehe«

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2007

 

Lioba Happel, Lucy, Cecilia Falk und Berenike Falk

Lioba Happel
LUCY oder Warum sind die Menschen so komische Leute

Ein Buch für Elf- bis Hundertelfjährige

»Es gibt Wendungen in dieser Erzählung, die einen ganzen Leser-Tag retten könnten. Es gibt so schöne Sätze wie Seine Stimme war jetzt so rau und zerbrechlich wie ein Reibeisen aus Glas. Und es gibt, von der ersten bis zur letzten Seite, dieses unauffällig raffinierte Spiel mit Schrift und Stimme - die Kunst, eine Kindergeschichte nicht mit verstellter Stimme zu erzählen, sondern in einer ganz diskret und ganz leichtfüßig arrangierten Zweistimmigkeit.«
Heinrich Detering

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Andreas Grosz, Fahnenflucht mit der Lokalbahn, Christian Macketanz

Andreas Grosz
Fahnenflucht mit der Lokalbahn
Prosa

»Ein Traumgänger ist Andreas Grosz, wundersam entfernt von jedem kruden Realismus, auch wenn sich fast alle seiner Prosaskizzen vorerst in der Wirklichkeit verankern.«
Beatrice Eichmann-Leutenegger in der »Neuen Zürcher Zeitung«

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