die 15 wünsche

Jérôme Ackermann, Celia Arnold, Jana Arnold, Pirmin Arnold, Sina Arnold,
Angela Beeler, Natalie Brenzikofer, Eva Carbonero, Luis Carbonero, Selina Epp,
Anna Furger, Cheyenne Gisler, Delia Herger, Sophy-Ida Hischenhuber, Irina Kempf,
Carla Kreis, Pascal Loosli, Thimo Näf, Fabio Pfeiffer, Fabienne Zberg,
Helen Zgraggen, Michelle Ziegler, Miriam Zwyer

Die 15 Wünsche
Ein Buch von 23 Kindern

Fadengeheftete Broschur, 112 Seiten, 17.6 x 13.2 cm
Umschlag: Pirmin Arnold
ISBN 978-3-9523273-4-0
18 Franken, 12 Euro
November 2008
Leseprobe

Ein Nachbarskind, die damals neunjährige Celia, stand im Herbst 2007 vor unserer Haustür und sagte: »Ihr macht doch Bücher. Ich habe hier eine Geschichte, die ich geschrieben habe.« Sie überreichte uns eine Mappe. Darin lagen 38 Blätter, deren Format uns aus der Schulzeit noch vertraut war. Auf die hatte sie eine lange Geschichte geschrieben. Der Titel: »Die 15 Wünsche«.
Die Geschichte gefiel uns, und sie gefällt uns noch immer.
Inzwischen sind wir zu einer Reihe weiterer Kindertexte gekommen. Die meisten entstammen einer Schreibwerkstatt, die im Frühjahr 2008 von der Primarschule Erstfeld durchgeführt wurde. In aller Ruhe konnten die Kinder schreiben, was ihnen gerade einfiel, und es danach einander vorlesen.
Einen Wettbewerb aber haben wir nicht veranstaltet. Die Jagd nach den Besten, das hat uns nicht interessiert. Wir haben uns nicht auf die Suche nach Ausnahmetalenten und Wunderkindern gemacht. Doch ist es nicht ausgeschlossen, dass sich unter den Urhebern und Urheberinnen der hier versammelten Texte welche befinden. Es sind Kinder, die zwischen 6 und 13 Jahre alt sind, und ihre Texte handeln von Tieren, Feen, Früchten, von Sport, Abenteuern, Streit, Liebe und Eifersucht.
»Was kann man von Kindern lernen?«, fragt der elfjährige Fabio in seinem Beitrag. Eine ganze Menge wahrscheinlich. Und vielleicht sogar – schreiben.

»... Kindergeschichten, die so erfrischend direkt, so überraschend bizarr und so herrlich anders geworden sind als alles, was die grossen Autoren der Zeit so schreiben. [...] Die Geschichten [...] sind von einer erstaunlichen Vielfalt, Breite. Erzählen vom Leben und Sterben eines Maikäfers oder einer Erdbeere, von der Suche einer Brillenschlange nach dem Glück oder den alltäglichen Nöten eines Igels. Aber sie handeln auch vom Verlieben und den Konflikten, die dieses neue Gefühl auslöst. Manchmal berichten sie über das Unverständnis, das Erwachsene Kindern entgegenbringen – immer aber sind sie geprägt von der Erkenntnis, dass Freundschaft und Liebe das Leben reich machen. [...] Was das Buch letztlich so ungeheuer liebenswert macht, liegt bisweilen im Nebensatz: Es sind Details, die ihm seinen Charme verleihen, denn in ihnen offenbaren sich Beobachtungsgabe, Originalität und der Sinn fürs Skurrile, über die Kinder verfügen.«
Manuela Kalbermatten in der »Neuen Urner Zeitung«

»Über Mangel an (lohnendem) Lesestoff für Knirpse muss heute keiner mehr klagen. Höchste Zeit also, einmal umgekehrt zu fragen, was Kinder uns Größeren zu erzählen haben. Oder, wie Fabio Pfeiffer, geboren 1997: ›Was kann man von Kindern lernen?‹ Eine Menge, wie der Band ›Die 15 Wünsche‹ allen Lesern guten Willens kitschfrei und originell im besten Sinn vor Augen führt. […]
Frisch und unangestrengt erzählen da Sina und Fabienne, Luis und Pascal, Carla und Simon von Feen und Früchtchen, von Leuten aus der Nachbarschaft oder Marienkäfern im Garten – ohne sich für ein Zielpublikum zu verbiegen, mit reichlich Phantasie und skurrilen gedanklichen Seitensprüngen, die tief ins Kinderherz und ins Kopflabyrinth blicken lassen.«

Bettina Kugler im »St. Galler Tagblatt«

»Die Geschichten richten sich an Kinder im Alter von ab 8 Jahren. Da die Schriftgröße für Kinder des angegebenen Alters etwas klein ist und das Buch keine Illustrationen aufweist, eignet es sich eher für lesestarke Kinder oder als Vorlesebuch. Die Geschichten stammen von Kindern und erzählen von Freundschaften, Geschwistern, Tieren, Glücksmomenten und von Wünschen. Diese Themen sind für Kinder bedeutungsvoll und ermuntern zum Lesen der Geschichten. Die Erzählungen und Gedichte orientieren sich nicht an einem bestimmten Versmaß und den Regeln der klassischen Aufsatzerziehung und sind vielleicht gerade deshalb sehr phantasievoll, bunt und voller überraschender Wendungen. Diese Geschichtensammlung kann Kinder anregen, selbst Geschichten zu schreiben und gibt den Werken von Kindern eine neue Wertigkeit [...]«
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien GEW
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